Projekte

warning: Creating default object from empty value in /usr/local/www/cms6/modules/taxonomy/taxonomy.pages.inc on line 33.

Vom Dschungel auf den Euromayday

NoLager-Netzwerk weiterhin aktiv

Der Kontrast hätte kaum größer sein können: Am 2. April demonstrierte das bundesweite NoLager-Netzwerk im Rahmen des europäischen Aktionstags für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht mitten im Wald gegen das Flüchtlingslager Bahnsdorf (Brandenburg); am 1. Mai zogen NoLager-AktivistInnen an der Spitze der Euromayday-Parade für globale Rechte quer durch Hamburg - ausgerüstet unter anderem mit einem 4 Meter hohen Gold-Bolzenschneider. Als Aktionsorte stehen Bahnsdorf und Hamburg nicht nur für zwei der zentralen Facetten europäischer Lagerpolitik. Sie verweisen auch darauf, dass Lagerpolitik, weltweite Flucht- und Migrationsbewegungen und neoliberale Umwälzung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse im postfordistischen Kapitalismus (Stichwort: Prekarisierung) nahtlos ineinander greifen.

1. Mai 2009 - Euromayday-Parade (Marktplatz Bremen, 13 Uhr)

Wat mutt, dat mutt:
Her mit dem schönen Leben - für alle, weltweit!

Die Krise ist in aller Munde - zu Recht, wie wir glauben: Weltweit dürften - so die "Internationale Arbeitsorganisation" (ILO) - im Jahr 2009 bis zu 70 Millionen Menschen gefeuert werden; die Zahl derjenigen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen und dennoch von weniger als 2 Dollar pro Tag (über-)leben müssen, wird wohl um 178 Millionen auf 1,4 Milliarden Menschen anwachsen; besonders krass ist die Situation für Migrant_innen bzw.

Anschreiben

Hallo alle zusammen,

seit Ende 2008 existiert in Bremen ein Bündnis, das sich mit der sozialen Frage auseinandersetzt. In den vergangenen Monaten haben wir uns gemeinsam aktuelle Debatten rund um das Schlagwort Prekarisierung erschlossen. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist eine EuroMayDay Parade am 1. Mai 2009 in Bremen. Den Paraden-Aufruf findet ihr am Ende dieser Mail, einen Eindruck davon, wie die Parade aussehen könnte, hier in dem Anschreiben.

Erfolgreiche flashmob-Aktion bei Schlecker XL

Am Samstag, den 28.11.2009 fand in Bremen-Gröpelingen ein Flashmob mit etwa 100 Beteiligten in einem vor kurzem neueröffneten Schlecker XL-Markt statt. Zu der Aktion hatten das Bremer Bündnis „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ und das Mayday-Bündnis aufgerufen.

Mit uns müsst ihr rechnen!

28.11.2009: flashmob im Schlecker XL

Schlecker XL - Hinter der schicken neuen Fassade steckt ein altes Konzept: Gewinnmaximierung auf Kosten der Beschäftigten. Doch es fehlt ein Faktor in der blau-weißen Neuinszenierung: Wir! Dass unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen immer mieser werden, ist kein Naturgesetz. Ob wir uns mit Klopapier im Sonderangebot zufrieden geben, ist unsere Entscheidung. Ob Schlecker und Co. weiter ihre Ruhe haben, liegt in unserer Hand.

„Der Begriff Flashmob (flash – Blitz; mob – von mobilis – beweglich) bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun.“

maydayCafé Juni-August

Mittwoch, 5. August, 19.30 Uhr:
Konfliktort „Supermarkt“

Film- und Diskussionsveranstaltung: „Ende der Vertretung - Emmely und der Streik im Einzelhandel“ - Dokumentarfilm von kanalB, 56 Minuten, Berlin 2009

Pfand der Solidarität

Kassiererin streikt, Kaiser's kündigt - Solidarität mit Emmely!

Haben Sie einen unbefristeten Arbeitsvertrag? Denken Sie, dass Sie nicht einfach so gekündigt werden können? Können Sie doch - zumindest in bestimmten Branchen: Wie Emmely, die nach 31 Jahren im ersten Arbeitsverhältnis als Kassiererin von der Kaiser's-Tengelmann AG fristlos gekündigt wurde, weil sie angeblich Pfandbons für insgesamt 1,30 € falsch abgerechnet haben soll. Emmely bestreitet die Vorwürfe. Tatsächlich wurde ihr gekündigt, weil sie sich am ver.di-Streik für höhere Löhne beteiligte - zuletzt als einzige in ihrem Betrieb. Wir wollen Solidarität zeigen und sammeln deshalb Pfandflaschen, um Geld für Emmelys Prozesskosten zusammenzubekommen.

Emmelys Geschichte

2007 begann der längste und härteste Streik in der Geschichte im Einzelhandel, zuvor hatte es über Jahre keinerlei Lohnerhöhungen gegeben. Emmely und sieben weitere KollegInnen ihrer Filiale in Berlin- Hohenschönhausen beteiligten sich am Streik, der von ver.di organisiert wurde.

Inhalt abgleichen