Euromayday

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28.4.: 170 AktivistInnen besetzten Leiharbeitsfirma

Euromayday-Aktion gegen Prekarisierung und Ausbeutung war voller Erfolg

    Beitrag bei Weser Kurier online (mit Video)

    Bericht beim Radio Bremen Magazin "buten un binnen"

    Rund 170 Leute haben in Bremen am 29. April kurzzeitig eine Leiharbeitsfirma in der Bremer Innenstadt besetzt. Das Bremer mayday-Bündnis hatte zu einer Kundgebung gegen Prekarisierung und Ausbeutung aufgerufen, in deren Anschluss dann die Besetzung stattfand.

    Euromayday-Action against precarity and exploitation - Thursday, 29. of April, 15:30 , Liebfrauenkirchhof

    Englische Ãœbersetzung des Aufrufs

    Euromayday Bremen has continued working on precarity since the last Euromayday Parade. Throughout summer 2009, there were solidarity actions for a Emmely, a worker in the chemist-chain Schlecker who was sacked because she allegedly stole a token worth 1.30 Euro. It turned out that his kind of "sacking on suspicion" is nothing unusual, and that the Schlecker corporation is planning pay-reductions up to 40 %.
    This led to continuous protests in Bremen and elsewhere.
    Some active Schlecker workers, Mayday activists, the network "we won't pay for your crisis", the service trade union verdi, neighbours, customers and many more kept causing trouble for the local Schlecker-outlets.

    Her mit dem schönen Leben – für alle, weltweit!

    Auftakt zum 1. Mai // Euromayday-Aktion gegen Prekarisierung und Ausbeutung am Do., 29.4., 15:30 Uhr, Liebfrauenkirchhof
      Für die meisten Leute ist das Interessanteste am 1. Mai die Frage, auf welchen Wochentag er fällt. In dieser Hinsicht ist 2010 ein schlechtes Jahr. Aber auch ansonsten: Es ist Krise. Die Wirtschaft leidet. Wer in solchen Zeiten für mehr Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen eintritt, macht doch alles nur noch schlimmer! Oder? Die Welt in der Krise - Rettungspakete für alle?

      Vom Dschungel auf den Euromayday

      NoLager-Netzwerk weiterhin aktiv

      Der Kontrast hätte kaum größer sein können: Am 2. April demonstrierte das bundesweite NoLager-Netzwerk im Rahmen des europäischen Aktionstags für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht mitten im Wald gegen das Flüchtlingslager Bahnsdorf (Brandenburg); am 1. Mai zogen NoLager-AktivistInnen an der Spitze der Euromayday-Parade für globale Rechte quer durch Hamburg - ausgerüstet unter anderem mit einem 4 Meter hohen Gold-Bolzenschneider. Als Aktionsorte stehen Bahnsdorf und Hamburg nicht nur für zwei der zentralen Facetten europäischer Lagerpolitik. Sie verweisen auch darauf, dass Lagerpolitik, weltweite Flucht- und Migrationsbewegungen und neoliberale Umwälzung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse im postfordistischen Kapitalismus (Stichwort: Prekarisierung) nahtlos ineinander greifen.

      1. Mai 2009 - Euromayday-Parade (Marktplatz Bremen, 13 Uhr)

      Wat mutt, dat mutt:
      Her mit dem schönen Leben - für alle, weltweit!

      Die Krise ist in aller Munde - zu Recht, wie wir glauben: Weltweit dürften - so die "Internationale Arbeitsorganisation" (ILO) - im Jahr 2009 bis zu 70 Millionen Menschen gefeuert werden; die Zahl derjenigen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen und dennoch von weniger als 2 Dollar pro Tag (über-)leben müssen, wird wohl um 178 Millionen auf 1,4 Milliarden Menschen anwachsen; besonders krass ist die Situation für Migrant_innen bzw.

      Anschreiben

      Hallo alle zusammen,

      seit Ende 2008 existiert in Bremen ein Bündnis, das sich mit der sozialen Frage auseinandersetzt. In den vergangenen Monaten haben wir uns gemeinsam aktuelle Debatten rund um das Schlagwort Prekarisierung erschlossen. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist eine EuroMayDay Parade am 1. Mai 2009 in Bremen. Den Paraden-Aufruf findet ihr am Ende dieser Mail, einen Eindruck davon, wie die Parade aussehen könnte, hier in dem Anschreiben.

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